ForeverMissed
In loving and thankful remembrance we say goodbye to:

Univ.-Prof. i. R. Dr. rer. nat. Annemarie Frischauf

Born 29th of August 1947 in Vienna, died 9th of October 2020 in Salzburg.

She was a strong and independent woman with multifaceted interests and many talents.
A scientist with heart and soul.
A musician and pianist to the very end.
A person who respected and inspired her fellow humans.
A mother and grandmother who always had kindness, engagement and time for the children around her.

In loving memory, she leaves behind family
Wolfgang with Charlotte, Alice and Adline
Hans with Kristina, Anton, Elli, Jakob and Vinzent.
Heinrich and Elisabeth with Stefan and Chrinstine
As well as all her friends.

The funeral will take place in Vienna (Central Cemetery) in November, more information will follow shortly. We would be grateful for a short feedback if there is any interest in participating.

In Liebe und dankbarer Erinnerung nehmen wir Abschied von

Univ.-Prof. i. R. Dr. rer. nat. Annemarie Frischauf

Geboren 29.August 1947 in Wien, gestorben 09.Oktober 2020 in Salzburg.

Sie war eine starke und unabhängige, eine vielseitig interessierte und begabte Frau.
Eine Wissenschaftlerin mit Herz und Seele.
Eine Musikerin und Klavierspielerin bis zuletzt.
Ein Mensch, der seine Mitmenschen respektiert, geachtet und inspiriert hat.
Eine Mutter und Großmutter, die immer Wohlwollen, Interesse und Zeit für die Kinder um sie hatte.

In Gedenken
Wolfgang mit Charlotte, Alice und Adeline 
Hans mit Kristina, Anton, Elli, Jakob und Vinzent
Heinrich und Elisabeth mit Stefan und Christine
sowie allen Freunden.

Die Trauerfeier wird in Wien (Zentralfriedhof) im November stattfinden, weitere Informationen folgen in Kürze. Wir wären über eine kurze Rückmeldung dankbar, wenn Interesse an einer Teilnahme besteht.
Posted by Georg Wick on October 26, 2020
Zum Zeitpunkt unseres Kennenlernens hatte ich zwar Deine wissenschaftliche Arbeiten gelesen, persönlich sind wir uns allerdings erst als Mitglieder des Komitees für die Vergabe der Sandoz Preise begegnet. Dort hast Du mich nicht nur durch Deine Kompetenz, die Fairness bei der Beurteilung der eingereichten Arbeiten und Deine Diskussionsfreudigkeit beeindruckt, sondern auch durch Deinen Humor und Deine Schlagfertigkeit. Die Tatsache, dass sich die Firma Sandoz bzw. Novartis entschlossen hatte, diesen für österreichische ForscherInnen so prestigeträchten Preis nicht mehr zu vergeben, hat uns natürlich alle sehr enttäuscht. Schön, dass diese gemeinsame Zeit auch in Form einiger Fotos präsent ist. Ich werde die stimulierenden Treffen und Deine so wichtige Mitwirkung bei den Entscheidungen nicht vergessen!
Posted by Harald SCHNIDAR on October 24, 2020
Liebe Annemarie, ich denke an die schöne Zeit als Forscher auf der Uni Salzburg und PostDoc in deinem Team zurück, vor allem aber an die neben den wissenschaftlich vor Allem menschlich wertvollen Gespräche und die lustigen gemeinsamen Erlebnisse mit dir. Ich danke dir, ... Mein aufrichtigstes Beileid an die Familie,
Harald
Posted by Anton Stuetz on October 24, 2020
Liebe Annemarie,
Wir haben uns am 1.10.1965 zum ersten Mal im Chemischen Institut der Universität Wien getroffen - seitdem waren wir befreundet. Wir haben auch gemeinsam musiziert, das letzte Mal am 28.Juli.2020- eine Mozartsonate und Schubert-Variationen für Klavier zu 4 Händen.
Du wirst uns fehlen.
Elfi und Toni
Posted by Anne Betten on October 21, 2020
Liebe Annemarie,
als Du nach Salzburg kamst, konnte man die sog. „Ordentlichen“ Professorinnen noch an einer Hand abzählen, und ich – 1995 gerade mal die zweite – schickte Dir einen Willkommensgruß und lernte Dich persönlich bei Deiner interessanten Antrittsvorlesung kennen. Dass ich einer anderen Fakultät angehörte, war wahrscheinlich eine gute Voraussetzung für eine kollegiale Freundschaft, die damals begann. In den Jahren, als wir beide noch aktiv und sehr beschäftigt waren, trafen wir uns selten privat (aber schon mal zum Essen: ich bewunderte Deine Kochkünste), meist aber zufällig, bei Konzerten im Mozarteum, bevorzugt bei zeitgenössischer Musik – und damals warst Du öfters dort mit Deinem lieben Vater. Als Du mir vor einigen Jahren heftig aus dem Bus zuwinktest und ich sah, dass Du ganz kurze Haare hattest, wagte ich kaum zu fragen, ob Du eine Chemotherapie hinter Dir hattest. Dass Du diese Zeit allein durchgestanden hast und auch bei der folgenschweren Nacherkrankung, die Du am liebsten ganz ignoriert hättest, alles allein meistern wolltest, hat mich immer sehr bewegt. Wir verabredeten uns nun öfter, weiterhin zu Konzerten im Mozarteum, zu den „Dialogen“ und besonders gern zu den Pre-College Konzerten der Universität Mozarteum: Einmal hast Du geweint und sagtest später, Du habest bei dem jungen Pianisten, der Liszt spielte, an Deinen Vater gedacht, der auch schon als Jugendlicher vorspielte und nach dem Krieg am Mozarteum in Salzburg war – ich spürte wieder, wie sehr Du ihn geliebt hast.
Corona hat in den letzten Monaten alle geplanten Veranstaltungen unmöglich gemacht, bei jedem Telefongespräch versicherten wir uns, dass wir hofften, dass bald alles wieder möglich werde. Zuletzt hast Du mich vor ca. 4 Wochen angerufen – und da hattest Du Dich verwählt, daher warst Du etwas eilig; ich hab Dich aber noch gefragt, ob Du weiterhin Radtouren machst und auch noch in der Innenstadt unterwegs wärest (denn da hatte ich immer Sorge, dass Du nicht zurückfinden würdest), Letzteres hast Du verneint. Aber Du wolltest Dir noch einmal – ich weiß nicht zum wievielten Mal – meine Telefonnr. aufschreiben, die Du verlegt hättest, und ich meinte, dass besser ich Dich anrufe.
Dies ist nun mein letzter Anruf, liebe Annemarie. Ich bin seit der Anzeige der Universität so erschüttert, dass es so gekommen ist, dass ich nicht sofort reagieren konnte. Aber es sind nicht meine letzten Gedanken an Dich, liebe Kollegin: ich werde Dich sehr vermissen, nicht nur, wenn ich irgendwann wieder ins Mozarteum gehe. Mit Deiner Cousine Elisabeth, die im vorigen Jahr mal bei unserem Treffen dabei war, hoffe ich in Kontakt zu bleiben; Deiner Familie spreche ich mein Beileid aus.
Ruhe in Frieden!
Posted by Maria Prähauser on October 21, 2020
Liebe Annemarie,

ich kann es gar nicht glauben, wir haben so lange zusammen gearbeitet. Haben im Frühjahr noch miteinander telefoniert.
Ich werde dich immer in guter Erinnerung behalten!!! Du wirst uns fehlen!!!

Mein aufrichtiges Beileid für deine ganze Familie!!!
Deine Maria
Posted by Andrea Orlandi on October 19, 2020
Il tempo passato con noi a casa nostra al mare é un ricordo vivido sempre presente, e anche se noi non parlavamo la sua lingua ci siamo capiti perfettamente, tanto erano connessi i nostri pensieri e il piacere reciproco di stare insieme.
Ciao Anne Marie da Doriana e Antonello, amici della Sardegna, con tutta la loro famiglia.
Posted by Luka Grujic on October 19, 2020
My enduring memories of Annemarie are of generosity, quiet wry humour, intellect and warmth.

I was Wolfgang's childhood friend in London and for much of the early to mid 90s I spent almost as much time in his house as I did my own. To say I was made to feel welcome would be a massive understatement. Annemarie went out of her way to make sure that wherever possible I was given the same opportunities and experiences that her own children enjoyed. She did so in an understated manner, avoiding and minimising her own generosity in a way deliberately designed to save others dignity. Some of my fondest childhood memories from that decade, of skiing for the first time since the war, of going to the theatre for the first time in my life (to see Art, staring none other than the great Albert Finney, Tom Courtenay and Ken Stott!!) were as a direct result of her kindness.

I feel privileged to have known her and she will be greatly missed.
Posted by Daniel Graf on October 17, 2020
Lieber Hans, wir möchten dir unser aufrichtiges Beileid aussprechen und wünschen dir viel Kraft. In Gedanken sind wir bei dir.
Barbara, Daniel, Valentina und Clemens.
Posted by Wolfgang Lehrach on October 16, 2020
From Sanja Kurtagic,

I have a vivid memory of Anna-Maria from nearly a quarter of a century ago. Us sitting on a sofa and talking about life, war, politics, our children…so much water under the bridge, yet a genuine feeling in my heart persists to this day that your mother was amongst a handful of truly exceptional human beings I had the privilege to meet in my life.

Her kindness and thoughtfulness towards Luka often left me lost for words then and so does now. I once tried thanking her for this but she performed a most elegant, “gentlemanly” act of downplaying her generosity, which later on reflection made me realise even better how truly special she was. Her scientific accomplishments will be long remembered, and her love for you and your brother and your families will be, I am certain, treasured in your hearts always.

Luka and I will cherish our memories of Anna-Maria. Your mum was made of the very finest stardust!


(To Erika, for the festival of praise)

Dove that ventured outside,   flying far from the dovecote:
housed and protected again,   one with the day, the night,
knows what serenity is,   for she has felt her wings
pass through all distance and fear   in the course of her wanderings.

The doves that remained at home,   never exposed to loss,
innocent and secure,   cannot know tenderness;
only the won-back heart   can ever be satisfied: free,
through all it has given up,   to rejoice in its mastery.

Being arches itself   over the vast abyss.
Ah the ball that we dared,   that we hurled into infinite space,
doesn’t it fill our hands   differently with its return:
heavier by the weight   of where it has been


Taube, die draußen blieb

Taube, die draußen blieb, außer dem Taubenschlag,
wieder in Kreis und Haus, einig der Nacht, dem Tag,
weiß sie die Heimlichkeit, wenn sich der Einbezug
fremdester Schrecken schmiegt in den gefühlten Flug.

Unter den Tauben, die allergeschonteste,
niemals gefährdeste, kennt nich die Zärtlichkeit;
wiedererholtes Herz ist das bewohnteste:
freier durch Widerruf freut sich die Fähigkeit.

Über dem Nirgendssein spannt sich das Überall!
Ach der geworfene, ach der gewagte Ball,
Füllt er die Hände nicht anders mit Wiederkehr:
rein um sein Heimgewicht ist er mehr.



Posted by Ulrich Eckhard on October 15, 2020
Liebe Annemarie,

danke für die gemeinsame Zeit an der Uni Salzburg, die gute Zusammenarbeit in den verschiedenen Unigremien, und deine immer freudige und motivierende Art, speziell uns Studierenden gegenüber. Kann mich noch gut an meine letzte schriftliche Prüfung bei dir erinnern, wo ich keine Ahnung hatte bei der letzten Frage, klassisch Thema verschwitzt, aber mir freudig etwas zusammengestoppelt habe basierend auf einer halbgewagten Annahme. Dein Kommentar mit einem Lächeln im Gesicht eine Woche später war in etwa: "Grundhypothese zwar richtig richtig falsch, aber Ableitung und Interpretation korrekt, und darum geht es ja, oder?", und hast mich mit einer guten Note davonkommen lassen.

Ruhe in Frieden liebe Annemarie, liebe Grüße aus Barcelona nach oben, und mein herzlichstes Beileid für die Trauerfamilie,
Ulrich
Posted by Maja Bucan on October 14, 2020
I am so sad about Annemarie’s passing. Annemarie was one of my three PhD co-advisors. Two co-advisors had a huge influence on my development as a scientist, but Annemarie provided influence and advice on so many other aspects of my life in addition to science. Annemarie (“AMF”) taught me how to write a scientific paper, how to organize my time in the lab, how to interact with collaborators and competitors, but also how to serve meringues along with any other dessert ….it was Annemarie who introduced me to opera. My mother and Annemarie showed me how to balance a family life with a demanding career. My heartfelt condolences to Hans, Wolfgang and the family…..For the next few days I will listen to Luciano Pavarotti and eat meringues. Rest in peace Annemarie.
Posted by Daniela Kern on October 14, 2020
Vor 2, oder waren es schon 3 Jahren, habe ich dich das letzte Mal getroffen. Bergab bist du an uns vorbeigewandert, als wir gerade klettern waren und ich dachte mir noch: wie schön, Annemarie genießt ihren wohlverdienten Ruhestand.
Und jetzt diese Nachricht. Ich bin bestürzt.
Dein wissenschaftlicher Weitblick und deine Unterstützung waren immer grandios, auch das Zwischenmenschliche war dir immer wichtig. Ich denke gerne zurück an die Jahre an der Uni und sehr viele der lustigen, hilfsbereiten, fachlich spannenden und ab und an auch schrulligen Momente aus unseren Arbeitsgruppen, an die ich mich gerne erinnere, gebühren dir.


Mein aufrichtiges Beileid an deine Familie und Freunde.


Ein Mensch ist erst dann wirklich von dieser Welt gegangen, wenn sich niemand mehr an ihn erinnert. Und du hast dir ein großes Denkmal mit deinem Leben geschaffen, an das sich viele Menschen für immer sehr gerne erinnern werden.

Du wirst fehlen.
Posted by Sandra Laner-Plamberger on October 14, 2020
Liebe Annemarie,

Ich danke Dir an dieser Stelle von Herzen noch einmal für die Betreuung meiner Diplomarbeit und Dissertation. Es waren wunderbare und lehrreiche Jahre an Deiner Seite. Auch wenn Deine Schritte nun verstummt sind, so bleiben Deine Spuren.

Ein letzter Gruß an Dich und mein Beileid für die Trauerfamilie,
Sandra
Posted by Hannelore Breitenbach on October 14, 2020
Liebe Annemarie,

vor wenigen Tagen sind der Michael und ich bei Deinem Haus in Salzburg vorbeigefahren - und ich hab gedacht: jetzt müssen wir die Annemarie aber besuchen. Und jetzt bist Du uns voraus gegangen. Michael ist sehr bestürzt und kann es gar nicht fassen. Du weisst ja, dass es am Institut nicht immer leicht war, aber wir danken Dir für alles was Du hier in Salzburg an der Universität geleistet hast. Und wir denken an die Zeiten zurück, wo wir zusammen waren und eine gute Zeit hatten. Der Max hat noch Jahre gefragt
" Wie gehts denn der Annemarie".
Von Deinen Kindern hast Du erzählt und von den Enkerl und man hat gesehen wie sehr Du sie alle liebst. Und das hast Du ja immer nicht ganz geglaubt, aber nun wirst Du sehen, dass Du Ihnen auch jetzt nahe sein kannst.
Und Annemarie : es gibt ein Wiedersehen! Dort wo Du jetzt bist, ist es nur ein kleine Weile!
Deinen Söhnen mit Ihren Familien sagen wir unser Beileid!
All denen die Dich lieben und schätzten ebenso.
Auf Wiedersehen Annemarie!
Michael und Lore
Posted by Andrea Privec on October 13, 2020
Es war nicht immer leicht - aber das sind die guten Dinge im Leben nie - Ruhe in Frieden liebe Annemarie und mein Beileid für die Familie

Leave a Tribute

 
Recent Tributes
Posted by Georg Wick on October 26, 2020
Zum Zeitpunkt unseres Kennenlernens hatte ich zwar Deine wissenschaftliche Arbeiten gelesen, persönlich sind wir uns allerdings erst als Mitglieder des Komitees für die Vergabe der Sandoz Preise begegnet. Dort hast Du mich nicht nur durch Deine Kompetenz, die Fairness bei der Beurteilung der eingereichten Arbeiten und Deine Diskussionsfreudigkeit beeindruckt, sondern auch durch Deinen Humor und Deine Schlagfertigkeit. Die Tatsache, dass sich die Firma Sandoz bzw. Novartis entschlossen hatte, diesen für österreichische ForscherInnen so prestigeträchten Preis nicht mehr zu vergeben, hat uns natürlich alle sehr enttäuscht. Schön, dass diese gemeinsame Zeit auch in Form einiger Fotos präsent ist. Ich werde die stimulierenden Treffen und Deine so wichtige Mitwirkung bei den Entscheidungen nicht vergessen!
Posted by Harald SCHNIDAR on October 24, 2020
Liebe Annemarie, ich denke an die schöne Zeit als Forscher auf der Uni Salzburg und PostDoc in deinem Team zurück, vor allem aber an die neben den wissenschaftlich vor Allem menschlich wertvollen Gespräche und die lustigen gemeinsamen Erlebnisse mit dir. Ich danke dir, ... Mein aufrichtigstes Beileid an die Familie,
Harald
Posted by Anton Stuetz on October 24, 2020
Liebe Annemarie,
Wir haben uns am 1.10.1965 zum ersten Mal im Chemischen Institut der Universität Wien getroffen - seitdem waren wir befreundet. Wir haben auch gemeinsam musiziert, das letzte Mal am 28.Juli.2020- eine Mozartsonate und Schubert-Variationen für Klavier zu 4 Händen.
Du wirst uns fehlen.
Elfi und Toni
her Life

What we she did, she did with passion and dedication

Stubborn, autonomous and independent, driven by curiosity about all that live has to offer, science and the love of music, she chose her own path through life

Her parents, as doctors, instilled dedication and hard work into her while her grandmother inspired self-confidence.  Her upbringing was infused by art and music, to self-determination and independent thought.   She made her own path, even when her dream of a career as a conductor was blocked.

She started her ambitious career path as scientist as one of the few women studying chemistry at university, progressing to a Ph.D from Vienna to Gottingen, then to Cambridge (USA), and then a group leader in the EMBL in Heidelberg.  Then she applied herself to the Human genome project to unlock the human genome.  After that, she went to her beloved in London and dedicated herself to cancer research, which she continued after 1999 as a Professor of Molecular biology and genetics in Salzburg.

Always activate with Body and Mind, curious, searching and forever learning

Annemarie was most happy when she was in the mountains.  With her hiking companions, in the sport group, in travel or in the circle of her family, she felt alive.  We all loved her humour, her mischievous nature, her ability to challenge us in our discussion and to touch our souls with her piano playing.  She nurtured her love of music by regularly attending concerts.
She was a connoisseur and creator of excellent food.

Even in her later years, accompanied by advancing Dementia, she continued to fight for what she believed in, unwilling to surrender despite the suffering she had to endure.

Despite our knowledge that your sudden death was a release for you, we still find it hard to do without you.

We will forever carry you in our hearts.


In lieu of flowers, donations may be made to support research:

Austrian Alzheimer research: www.alzheimer-gesellschaft.at


Was sie tat, tat sie aus voller Leidenschaft und mit ganzem Einsatz.

Willensstark und unabhängig, angetrieben von der Neugier auf das Leben, der Wissenschaft und der Liebe zur Musik, schlug sie einen sehr ehrgeizigen und selbstbestimmten Lebensweg ein.

Ihre Eltern lebten ihr als Ärzte Einsatz und harte Arbeit vor, die Großmutter prägte sie als selbstbewusste Frau, ihr Umfeld war inspiriert von Kunst und Musik, zum selbstständigen Handeln und Denken bereits in jungen Jahren bewegt, schlug sie selber einen Weg ein, der das Intellektuelle und Schöngeistige verband, auch wenn ihr ihr Traum einer Dirigenten-Karriere verwehrt blieb.

Als eine der wenigen Frauen in ihrem Chemiestudium startete sie eine ambitionierte Laufbahn als Wissenschaftlerin, die sie im Rahmen ihrer Diplomarbeit und der Promotion von Wien nach Göttingen, dann nach Cambridge (USA) und als Gruppenleiterin an das EMBL in Heidelberg führte. Zunächst galt ihr Einsatz v.a. der Mitarbeit im Großprojekt zur Entschlüsselung des menschlichen Genoms. Später wechselte sie ins ICRF in ihr geliebtes London und widmete ihr berufliches Engagement v. a. der Krebsforschung, das sie ab 1999 in Salzburg nach ihrer Berufung zur Professur an den Lehrstuhl für Molekularbiologie und Genetik fortsetzte.

Stets aktiv mit Körper und Geist, neugierig, suchend und ewig lernend.

Annemarie war glücklich, wenn sie in den Bergen war. Mit ihren Wanderfreunden, in der Sportgruppe, auf Reisen oder im Kreis ihrer Familie fühlte sie sich lebendig. Wir alle liebten ihren Humor, ihren Schelm, ihre Art uns in Diskussionen herauszufordern und unsere Seelen mit ihrem Klavierspiel zu berühren. Weiterhin blieb sie der Musik mit regelmäßigen Konzertbesuchen treu. Sie war eine Genießerin und ausgezeichnete Köchin.

Auch in den letzten Jahren, begleitet von einer fortschreitenden Demenzerkrankung, kämpfte sie weiter, für das, an was sie glaubte, nie bereit aufzugeben, trotz des Leides, welches sie erfahren musste.

Obwohl wir wissen, dass dein plötzlicher Tod auch eine Erlösung für dich war, so fällt es uns schwer auf dich zu verzichten.

Wir werden dich für immer in unseren Herzen tragen.

Recent stories

Poem from Prof. Dr. Johannes Frischauf

Shared by Hans Lehrach on October 12, 2020


No image in me, that is so vibrant
Also the tones not, that overwhelm
The spirit that beckons peace for the body
Only thoughts that slowly kill
And shell pictures that pass by
Empty shapes, unobserved
Sink with deepest sorry
Happenings that sleep within me

They come to feel the senses
And want to foment fire out of the ashes.
But don’t want to leave a spark
It doesn’t seem worth it to inquire

So all the wells remain dry
And I stay squatting in the dust
The verbal river seems to lag
And not unlock any joy in me

The room stays empty.  Only distance bells
Muffled noises hit the ear
And then, a young man steps forward
With joy, courage and foresight
With internal drive to true light

The youth want to feel trust
Will continue to be immersed in secrets
The life puzzles all explained
But it remains denied to us humans

And the knowledge cannot bring it
The human’s ghost last actions 
In this being not can not penetrate
Otherwise it’s all an exhausting battle

But it did him well, to send himself out
To not overlook others.

Gedicht von Prof. Dr. Johannes Frischauf

Shared by Hans Lehrach on October 12, 2020
Kein Bild in mir, das farbenprächtig,
auch Töne nicht, die übermächtig
dem Geist, dem Körper Frieden böten,
Gedanken nur, die langsam töten.

Und schale Bilder, die vergehen,
entleerte Formen. Ungesehen
versinken sie in trüben Tiefen.
Geschehnisse, die in mir schliefen.

Die kommen in der Sinne spüren
Und woll´n aus Asche Feuer schüren
Doch lässt kein Funke sich entzünden –
Nichts schein mir wert, es zu verkünden.

So bleiben alle Quellen trocken,
und ich bleib in der Stube hocken.
Der Rede Fluss scheint mir zu stocken
Und keine Freude kann mich locken.

Der Raum bleibt leer. Nur ferner Glocken
Verdämmernd Läuten trifft das Ohr.
Und dann – ein junger Mann tritt vor.
Mit Freude, Mut und Zuversicht,
mit innerem Drang zum wahren Licht.

Die Jugend will Vertrauen fühlen,
will weiter im Geheimnis wühlen,
des Lebens Rätsels ganz geklärt –
es bleibt uns Menschen doch verwehrt.

Und alles Wissen kann´s nicht bringen.
Des Menschen Geist kann letzten Dingen
In ihres Wesens Grund nicht dringen,
umsonst ist all sein mühsam Ringen.

Doch tät er wohl, sich anzuschicken,
an anderen nicht vorbei zu blicken.