ForeverMissed
Stories

Poem from Prof. Dr. Johannes Frischauf

Shared by Hans Lehrach on October 12, 2020


No image in me, that is so vibrant
Also the tones not, that overwhelm
The spirit that beckons peace for the body
Only thoughts that slowly kill
And shell pictures that pass by
Empty shapes, unobserved
Sink with deepest sorry
Happenings that sleep within me

They come to feel the senses
And want to foment fire out of the ashes.
But don’t want to leave a spark
It doesn’t seem worth it to inquire

So all the wells remain dry
And I stay squatting in the dust
The verbal river seems to lag
And not unlock any joy in me

The room stays empty.  Only distance bells
Muffled noises hit the ear
And then, a young man steps forward
With joy, courage and foresight
With internal drive to true light

The youth want to feel trust
Will continue to be immersed in secrets
The life puzzles all explained
But it remains denied to us humans

And the knowledge cannot bring it
The human’s ghost last actions 
In this being not can not penetrate
Otherwise it’s all an exhausting battle

But it did him well, to send himself out
To not overlook others.

Gedicht von Prof. Dr. Johannes Frischauf

Shared by Hans Lehrach on October 12, 2020
Kein Bild in mir, das farbenprächtig,
auch Töne nicht, die übermächtig
dem Geist, dem Körper Frieden böten,
Gedanken nur, die langsam töten.

Und schale Bilder, die vergehen,
entleerte Formen. Ungesehen
versinken sie in trüben Tiefen.
Geschehnisse, die in mir schliefen.

Die kommen in der Sinne spüren
Und woll´n aus Asche Feuer schüren
Doch lässt kein Funke sich entzünden –
Nichts schein mir wert, es zu verkünden.

So bleiben alle Quellen trocken,
und ich bleib in der Stube hocken.
Der Rede Fluss scheint mir zu stocken
Und keine Freude kann mich locken.

Der Raum bleibt leer. Nur ferner Glocken
Verdämmernd Läuten trifft das Ohr.
Und dann – ein junger Mann tritt vor.
Mit Freude, Mut und Zuversicht,
mit innerem Drang zum wahren Licht.

Die Jugend will Vertrauen fühlen,
will weiter im Geheimnis wühlen,
des Lebens Rätsels ganz geklärt –
es bleibt uns Menschen doch verwehrt.

Und alles Wissen kann´s nicht bringen.
Des Menschen Geist kann letzten Dingen
In ihres Wesens Grund nicht dringen,
umsonst ist all sein mühsam Ringen.

Doch tät er wohl, sich anzuschicken,
an anderen nicht vorbei zu blicken.

Share a story

 
Illustrate your story with a picture, music or video (optional):